Verpackungslösungen für die Lebensmittelbranche

Bei Lebensmitteln müssen Verpackungen sehr unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Sie sollen das Produkt während Verarbeitung, Lagerung und Transport schützen, sich zuverlässig verarbeiten lassen und zu den Bedingungen in Kühl-, Tiefkühl- oder Feuchtbereichen passen.

 

PRODINGER unterstützt Lebensmittelhersteller, Verarbeitungsbetriebe und Foodservice-Unternehmen dabei, Verpackungen, Kennzeichnung und Verpackungstechnik auf ihre Produkte und betrieblichen Abläufe abzustimmen. Ergänzend umfasst unser Sortiment Verbrauchsmaterialien für Betriebshygiene und Schutzkleidung.

Wo Verpackung in der Lebensmittelproduktion zum Prozessfaktor wird

Passt Ihre Verpackung wirklich zum Produkt und zur Anwendung?

Fleisch- und Wurstwaren stellen andere Anforderungen als Backwaren, Getränke, Obst und Gemüse oder Tiefkühlprodukte. Gewicht, Feuchtigkeit, Temperatur, Empfindlichkeit und die Art der Weiterverarbeitung beeinflussen, welche Schale, Folie, welches Tray oder welcher Karton geeignet ist.

 

Eine Verpackung darf deshalb nicht allein nach Format und Preis ausgewählt werden. Entscheidend ist, wie sie sich im vorgesehenen Prozess und unter den tatsächlichen Lager- und Transportbedingungen verhält.

Funktionieren Material, Kennzeichnung und Verpackungslinie zuverlässig zusammen?

Auch ein grundsätzlich geeignetes Verpackungsmaterial kann im laufenden Betrieb Probleme verursachen. Folien laufen nicht wie vorgesehen, Kartons lassen sich schlecht aufrichten, Etiketten haften in kalten oder feuchten Bereichen nicht ausreichend oder Packmittel müssen manuell nachgearbeitet werden.

 

Solche Störungen kosten Zeit und erschweren gleichbleibende Abläufe. Bei einer Umstellung müssen deshalb Material, Maschine, Kennzeichnung und Handhabung gemeinsam betrachtet werden.

Ist der günstigste Verpackungsartikel im Gesamtprozess wirklich wirtschaftlich?

Der Stückpreis bildet nur einen Teil der tatsächlichen Kosten ab. Auch Materialverbrauch, Rüst- und Packzeit, Ausschuss, Nacharbeit, Lagerbedarf, beschädigte Verpackungen und nicht mehr verkaufsfähige Ware wirken sich auf die Wirtschaftlichkeit aus.

 

Eine belastbare Bewertung betrachtet daher die Kosten rund um die verkaufsfähige Einheit und nicht nur den Einkaufspreis eines Kartons, einer Folie oder einer Schale.

Sind wichtige Verpackungs- und Hygieneartikel verfügbar, wenn sie benötigt werden?

Fehlen Folien, Kartons, Schalen, Etiketten oder Hygieneartikel, kann der Verpackungsprozess ins Stocken geraten. Saisonale Produkte, Aktionsmengen, schwankende Ernten oder kurzfristige Sortimentsänderungen erschweren die Bedarfsplanung zusätzlich.

 

Besonders bei häufig eingesetzten oder schwer ersetzbaren Artikeln ist deshalb zu klären, welche Mengen benötigt werden, welche Vorlaufzeiten gelten und ob geeignete Alternativen zur Verfügung stehen.

So stimmen wir Verpackung, Prozess und Versorgung aufeinander ab

Wir betrachten die Verpackung nicht isoliert. Produktanforderungen, Verarbeitung, Kennzeichnung, Hygiene, Transport und Materialbereitstellung werden dort zusammengeführt, wo sie sich im Betriebsalltag gegenseitig beeinflussen.

Verpackungen nach Lebensmittel und Anwendung strukturieren

Gemeinsam prüfen wir, welche Verpackungsformen für die jeweiligen Produktgruppen und Prozessschritte benötigt werden. Dazu können unter anderem Schalen, Trays, Folien, Beutel, Lebensmittelkartons, Umkartons oder Verpackungen für Kühl- und Tiefkühlbereiche gehören.

 

Berücksichtigt werden beispielsweise Produktabmessungen, Gewicht, Feuchtigkeit, Temperatur, Lagerung, Transport und die vorgesehene Verarbeitung. Bei Anwendungen mit Lebensmittelkontakt muss für den jeweiligen Artikel geklärt werden, welche Eignung und Nachweise erforderlich sind.

Verpackungslinie, Packplatz und Palette gemeinsam betrachten

Wir prüfen, wie Materialien bereitgestellt, verarbeitet, verschlossen und gekennzeichnet werden. Dazu gehören auch wiederkehrende Störungen, manuelle Nacharbeiten und die Frage, ob Packmittel und Technik im bestehenden Ablauf zusammenpassen.

 

Je nach Prozess können Muster, angepasste Verpackungsformate, eine veränderte Materialbereitstellung oder technische Lösungen sinnvoll sein. Auch die Stabilität auf der Palette und das Verhalten bei Kühlung, Feuchtigkeit oder Tiefkühlung werden für die jeweilige Anwendung berücksichtigt.

Kosten je verkaufsfähiger Einheit nachvollziehbar bewerten

Wir betrachten nicht nur den Einkaufspreis, sondern auch die Kosten, die durch den Einsatz der Verpackung entstehen können. Dazu gehören Materialmenge, Pack- und Rüstaufwand, Varianten, Lagerfläche, Ausschuss, Nacharbeit sowie Schäden und Reklamationen.

 

So lässt sich erkennen, ob ein vermeintlich günstiger Artikel im laufenden Prozess zusätzlichen Aufwand verursacht und an welcher Stelle eine Veränderung wirtschaftlich sinnvoll sein kann.

Verpackungs-, Kennzeichnungs- und Hygieneartikel planbarer versorgen

Gemeinsam identifizieren wir häufig eingesetzte und besonders wichtige Verbrauchsmaterialien. Mengen, saisonale Schwankungen, Lieferzeiten und mögliche Alternativen werden dabei transparent erfasst.

 

Je nach Artikel und Vereinbarung können beispielsweise abgestimmte Lieferintervalle, Abrufmodelle, Rahmenvereinbarungen oder definierte Bestände Teil des Versorgungskonzepts sein.

Wir betrachten Verpackungsartikel, Materialverbrauch, Packplätze, Palettierung und wiederkehrende Probleme im Verpackungsprozess. Daraus entstehen konkrete Ansatzpunkte für Materialien, Formate und Abläufe.

Wenn Standardformate nicht ausreichend schützen oder den Packprozess unnötig kompliziert machen, entwickeln wir eine Verpackung für das konkrete Produkt und den vorgesehenen Versandweg.

 

Konstruktion, Innenfixierung, Handhabung und Verschluss werden gemeinsam betrachtet. Ein physisches Muster ermöglicht es, Passform und Anwendung vor einer Serienumsetzung zu prüfen.

Bei Verkaufs-, Marken- und Aktionsverpackungen stimmen wir Gestaltung, Material, Konstruktion und Druckverfahren aufeinander ab. So können beispielsweise Lebensmittelkartons, Trays, Sleeves oder Etiketten ein einheitliches Erscheinungsbild erhalten, das sich technisch umsetzen lässt.

PPWR in der Lebensmittelbranche

Die europäische Verpackungsverordnung bringt neue Anforderungen an Verpackungen und Verpackungsprozesse mit sich. Für Lebensmittelhersteller und -verarbeiter stellen sich dabei unter anderem Fragen zu Materialeinsatz, Recyclingfähigkeit, Verpackungsformaten und der praktischen Umsetzung im bestehenden Prozess.

 

Auf unserer branchenspezifischen PPWR-Seite fassen wir zusammen, welche Themen für die Lebensmittelindustrie relevant sein können und was bei der Prüfung des Verpackungssortiments zu berücksichtigen ist.